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7 Überlebenstipps für Indienanfänger

Flugreisen, INDIEN

7 Überlebenstipps für Indienanfänger

7 Überlebenstipps für Indienanfänger

 

Indien hasst man oder liebt man. Ganz klar: Indien mit seiner Vielzahl an Kulturen, Denkmälern, Naturschauspielen und exotischen Ritualen fasziniert. Aber es ist kein einfaches Reiseland. Mit diesen 7 Überlebenstipps vermeidest du die häufigsten Fehler von Indienanfängern und steigerst deine Chancen auf eine Liebesaffäre mit dem wunderschönen Indien. 

Taxis

Man ist müde von Flug und Jetlag und wird auf dem Weg ins Hotel noch vom Taxifahrer abgezogen. So sollte keine Indienreise beginnen. Indische Taxifahrer sind eine Hauptursache für indischen Reiseärger. Bei Ankunft am Flughafen ist es sehr empfehlenswert eines der offiziellen Taxis mit Meter zu nehmen und sich vor allem den Taxifahrer selbst auszusuchen. Ein Taxifahrer, der dich anspricht, wird dich fast sicher abzocken. 
Den Taxifahrer aussuchen sollte man grundsätzlich für jede Taxifahrt in Indien. Wenn der Fahrer einen einmal vereinbarten Fahrpreis plötzlich erhöhen will, sollte man natürlich auf dem schon vereinbarten Preis bestehen. Viele Taxifahrer verdienen sich einen Nebenverdienst indem sie Touristen zu ausgewählten Shops oder Reiseagenturen bringen, wo sie Provision kriegen. Das Taxi sollte dich an dein gewünschtes Ziel bringen. Für alles andere solltest du dich auf keinen Fall vom Taxifahrer beraten lassen. Selbst Locals werden von den Taxifahrern oft betrogen. Als Tourist sollte man besonders aufpassen und auf keinen Fall weich werden. Im Extremfall kann es passieren, dass dich der Fahrer an ein völlig anderes Ziel fahren will. Wenn eine Situation dich aus irgendeinem Grund ängstigt, kann Schreien durchaus angebracht sein. 
Alle Tipps rund um Taxis gelten natürlich auch für Motorradtaxis und Rikschas.

Reiseagenturen

In Indien gibt es hunderttausende Reiseagenturen, die meist nicht offiziell zertifiziert sind. Manche verlangen faire Preise und organisieren eine Traumreise für dich. Andere sind nur darauf aus, möglichst viel Geld mit dir zu machen. Falls du deine Reise nicht selbst organisieren willst, ist es sehr empfehlenswert sich die Agentur gut auszuwählen und sich den genauen Ort zu merken. Damit man notfalls nochmal persönlich vorbeigehen kann, um sich zu beschweren. Reiseagenturen, die von Taxifahrern empfohlen wurden, sind zu meiden. 

Zugfahren in Indien

Indien ist ein Traumland für Zugliebhaber. Die Preise sind günstig und die Destinationen zahlreich. Fast jede indische Stadt hat einen Bahnhof. Zugfahren in Indien kann aber sehr kompliziert sein. Die Züge sind nicht selten schon Wochen vor der Abfahrt ausgebucht, das Reservationssystem ist schwer zu durchschauen. Die Warteschlangen an den Ticketschaltern sind eine Geduldsprobe. Als Tourist hat man aber einen Riesenbonus: Ein gewisser Prozentsatz an Tickets, die sogenannte Tourist Quota, wird ausschliesslich für Touristen freigehalten. 
Die grossen Bahnhöfe in Indien haben spezielle Touristenschalter und geben auch Tourist Quota Tickets aus. Auch ein (seriöses) Reisebüro in Indien kann dir Tickets buchen und verlangt oft nur einen minimalen Aufschlag. Wer selber buchen will, macht das am einfachsten über die App Cleatrip, mit der man bequem Tickets buchen, einsehen und auch wieder stornieren kann. Für die App ist allerdings eine indische Mobiltelefonnummer nötig. Bei Schwierigkeiten beim Finden des Sitzplatzes empfiehlt es sich den Schaffner um Hilfe zu bitten. Dieser kann einen, falls gewünscht und Platz vorhanden, zu einem Aufpreis auch in eine höhere Klasse bringen. 
Grundsätzlich kann man auch als Reisender problemlos die dritte Klasse benutzen und den sehr lokalen Flair geniessen. Wer es komfortabler haben will, wählt eine der höheren Klassen mit AC und auch etwas mehr Privatsphäre. Weil indische Zugtoiletten oft sehr dreckig sind, sollte man Toilettenpapier und evtl. Desinfektionsspray selber mitnehmen. 

 

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Tel. 0351/27558796

 

Fotografie

Wer Fotos von Menschen machen will, sollte immer zuerst um Erlaubnis bitten. Man muss damit rechnen, dass der zu fotografierende ein Trinkgeld für die Fotoerlaubnis verlangt. An Flughäfen, bei Regierungsgebäuden, Bahnhöfen und anderen sensiblen Orten wie z.B wichtigen Autobahnbrücken und manchmal auch Tempeln und Moscheen, ist fotografieren aus Gründen der Terrorprävention verboten. 

Betteln

Vor allem die Kinderbettler können einem ans Herz gehen. Viele werden von ihren Eltern zum betteln geschickt oder gehören regelrechten organisierten Bettelmafias an. Auch die Bettler mit körperlichen Beschwerden sind oft organisiert. Betteln in Indien ist längst zu einer Art beinahe regulären Arbeit geworden. Gibt man einem etwas, hat man nicht selten eine ganze Menschentraube an Bettlern um sich. Der Reisefrieden ist vorbei. Kleine Geschenke wie Kugelschreiber oder etwas zu Essen an die Kinder zu vergeben ist eine schöne Sache, mit Geldgeschenken unterstützt man allerdings eine Praxis, die vor allem die Kinder davon abhält, sich eine perspektivenreichere Tätigkeit zu suchen oder in die Schule zu gehen. 

Essen

Die indische Küche gehört zu den besten und abwechslungsreichsten der Welt. Vor allem Vegetarier können in Indien voll auf ihre Kosten kommen. Frisch gekochtes Essen ist zumeist bedenkenlos geniessbar. Wer dort isst, wo viele Locals auch hingehen, hat das beste Essen und vor allem frischeste Essen. Buffets in unbesuchten Restaurants sollten gemieden werden, besonders wenn es sich um Fleisch oder Seafood handelt. Ungekochte Nahrungsmittel wie Früchte können bedenklich sein. Was man nicht schälen oder kochen kann, sollte man nicht essen, oder im Mindestfall wirklich gründlich mit sauberem Wasser waschen. Bei Wasserflaschen sollte man auf die Versiegelung achten, damit man wirklich das echte Mineralwasser kauft und keine nachträglich wieder abgefüllte Flasche. Mit einem Feuchtigkeitstuch kann man den manchmal staubigen Flaschenkopf putzen. 

Verhandeln

Inder sind Profis im Handel um den Preis. Darum MUSS man bei Einkäufen in Indien um den Preis handeln, wenn man sein Reisebudget nicht empfindlich belasten will. Eine gute Richtlinie ist es, zuerst einen Drittel des verlangen Preises anzubieten. Danach kann man sich annähern und fühlen, wieviel der Verkäufer wirklich erwartet. Falls einem der Preis nicht gefällt, hilft es auch, einfach wegzugehen und zu warten, ob der Verkäufer einen mit einem besseren Preis zurückruft. 

#Reisetipps #Reisewissen

Über den Autor

Martin R

Ihr Experte für alle besonderen Reisen und Reisearten. Mein Lieblingsreisegebiet: Zentralasien.

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