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Traumziel Mauritius - die Highlights

Flugreisen, MAURITIUS

Traumziel Mauritius - die Highlights

Traumziel Mauritius

Ein winziger Punkt im Indischen Ozean und dennoch auf dem Radar aller Tropenverliebten – das Traumziel Mauritius.

Eigentlich hatte ich bei Mauritius hauptsächlich an tolle, palmengesäumte Strände am quietschblauen Ozean gedacht. Im Hinterkopf ein Bild von einem Baby auf einem riesigen Seerosenblatt und der berühmten „Blauen Mauritius“, aber hauptsächlich Vorfreude auf Tiefenentspannung am Traumstrand mit viel tropischem Obst, Fisch und Meeresfrüchten.

Die Realität sah anders aus. Die knapp über 2000 km² große Insel quillt über vor Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten, dass für den Strand oft nur der späte Nachmittag bleibt. Herumgefahren sind wir entweder mit „unserem“ Taxi, das ich mit zwei anderen Travellers geteilt habe, aber auch mit dem öffentlichen Bus.

Port Louis

Die Hauptstadt und wichtigste Hafenstadt von Mauritius ist wie die gesamte Insel ein Schmelztiegel von Kulturen. Inder, Afrikaner, Chinesen, Europäer und andere haben sich auf der einst unbewohnten Insel niedergelassen, ihre Spuren hinterlassen und gelernt, einander zu respektieren, wie auch die Besucher überall sehr freundlich und respektvoll behandelt werden. Selbst die gefürchteten Strandhändler lassen dich in Ruhe, wenn du klar gemacht hast, dass heute kein Geschäft drin ist.

Die kulturelle Vielfalt zeigt sich auch in der Präsenz aller Weltreligionen. Kirchen, Moscheen und Tempel aller Couleur sind über die ganze Stadt verteilt. Zentral zwischen den beiden Freundschatstoren befindet sich Chinatown. Einerseits herrschen chaotisches Gewusel und hektischer Handel, während andererseits die alten Männer unbeeindruckt vom Chaos mit ihren Mahjong-Steinen klackern.

In der ältesten chinesischen Apotheke von Port Louis scheint kein einziges Fleckchen frei zu sein. Jede Fläche ist vollgestellt mit Schachteln, Dosen, Flaschen und geheimnisvollen Päckchen. Stärkungsmittel gefällig? Der Apotheker mischt gekonnt verschiedene traditionelle Ingredienzien zusammen. Mittagessen gibt es in einem der vielen chinesischen Restaurants, die authentische chinesische Küche ohne heimisch-deutschen Touch servieren.

Der Markt quillt über von unbekannten Früchten und Gemüsen und auch sonst so allerlei unbekanntem. Die Waterfront lädt zum Power-Shoppen ein, aber auch zur Erholung auf den Logenplätzen in den Straßencafés. Den besten Blick über Stadt, Hafen und Meer bietet die Zitadelle von Port Louis, das Fort Adelaide.

Die berühmte Blaue Mauritius ist in ihrer ganzen Bescheidenheit im Blue Penny Museum zu besichtigen. Zusammen mit einer ebenso wertvollen und ebenso unscheinbaren orangen Version des Traums jedes Philatelisten. Mehr aus der interessanten Postgeschichte gibt es im Mauritius Postal Museum in der Nähe des Hafens.

Pamplemousses

Mit dem berühmten botanische Garten von Pamplemousses kommt das Baby auf dem Seerosenblatt wieder auf den Plan. Baby gab es zwar keines, aber die Seerosenblätter sind wahrhaft beeindruckend. Bis sich herausstellt, dass die Seerose eigentlich eine Wasserlilie, die Victoria regia, ist.

Als einer der artenreichsten botanischen Gärten der Welt ist er die Heimat fast aller Palmenarten, tropischer Zierpflanzen, duftender Gewürzen und gigantischer Bäume. Pamplemousses ist einer der wenigen Orte, an denen man außerhalb der Seychellen die berühmten Coco de Mere besichtigen kann.

Wasserfälle, bunte Erde und Illusionen

Schon die Anfahrt ins südwestliche Bergdorf Chamarel ist eine reine Augenweide. Grün in allen Variationen. Übermannshohes Zuckerrohr säumt die Straße wie eine lebendige Mauer, zur Abwechslung geht es vorbei an Kokospalm-Plantagen, die vor allem der Gewinnung der exklusiven Palmherzen dienen.

Ein bisschen traurig ist es schon, dass diese Bäume nach 7 Jahren ihr Leben lassen müssen, um in einer Dose oder auf einem (meinem) mauritianischen Teller zu landen, aber sie schmecken einfach zu gut. Glücklicherweise dürfen auch viele Palmen erwachsen werden und versorgen mich täglich mit Trinkkokosnuss-Power und köstlichen Kokosnuss-Currys.

Chamarel Wasserfälle

Umgeben von üppiger tropischer Vegetation, stürzen sich die Zwillingskaskaden des Flusses St. Denise über eine steile Felskante fast 100 Meter in die Tiefe. Und das tollste ist, nach ein bisschen Kraxelei kann man im Auffangpool schwimmen. Badezeug nicht vergessen!

Terres des Sept Couleurs

In der Nähe der Wasserfälle befindet sich das Gebiet der sieben bunten Erden. Alle Farbschattierungen des Regenbogens haben sich auf diesen kargen Dünen zu einem einmalig bunten Naturschauspiel zusammengefunden. Wer Glück hat, begegnet einer der hier lebenden Riesenschildkröten

Curious Corner von Chamarel

Am Ausgang der Sieben Erden befindet sich ein El Dorado für Freunde von Mysterien, optischen Täuschungen und Illusionen. Spiegel-Labyrinth, verkehrte Welt, Tricks und Laser bieten Spannung und Spaß für alle Altersklassen. Die Erholung kam danach im angeschlossenen Restaurant mit geräuchertem Marlin, Kokosnusscurry mit Prawns und natürlich... Palmherzsalat.

Unterwasserwelt aus der Trockenperspektive

Der Indische Ozean ist für seine spektakulären Korallenriffe und seinen Reichtum an bunten, aber auch sehr großen Fischen bekannt, doch nicht jeder will gleich einen Tauchkurs in Mauritius belegen – obwohl das durchaus empfehlenswert ist. Aber wie oft hat man die Gelegenheit, im U-Boot zu fahren, oder gar selbst ein Mini-U-Boot zu steuern? In Grand Baie ist es möglich, die bunte Welt der Korallenfische hautnah vom U-Boot oder Unterwasser-Scooter aus zu beobachten.

Trou aux Cerf

Ein Vulkan darf natürlich keinesfalls fehlen. Bei der Wanderung am Kraterrand des Trou aux Cerf in Curepipe tun sich ständig neue traumhafte Ausblicke auf die paradiesische Insel auf. Rempart Mountain, Trois Mamelles, Mont St. Pierre, und gelegentlich erhascht man einen Blick aufs Meer.

Fazit: 14 Tage sind eigentlich viel zu kurz für die Vielfalt und konzentrierte Schönheit dieser Insel

#Reisetipps

Über den Autor

Martin R

Ihr Experte für alle besonderen Reisen und Reisearten. Mein Lieblingsreisegebiet: Zentralasien.

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